Rose Siller ist eine der zentralen Figuren beim STB, wenn es um die Referentenbetreuung bei Veranstaltungen geht. Seit Jahrzehnten betreut sie das Referentencafé. Aus ganz Deutschland und sogar darüber hinaus wissen die Referenten Roses Engagement zu schätzen. Sie ist einfach immer da, wenn sie gebraucht wird.
Was verbindest du mit dem STB?
Ich bin seit vielen Jahren ehrenamtlich im STB für die Verpflegung der Referenten zuständig. Wenn der STB mich anruft, richte ich mir ein, dass ich Zeit habe. Der STB ist für mich wie Familie. Die müssen mir die Materialien nur hinstellen. Das schöne Ambiente für die Referenten richte ich selbst. Mein Ansporn ist: Die Referenten sollen sehen, dass ich mir Mühe gebe.
Was war deine erste ehrenamtliche Aufgabe?
Das sind sicher schon Jahrzehnte, als ich mitbekommen habe, dass der STB ehrenamtlich Menschen sucht. Daraufhin habe ich mich vorgestellt und seitdem bin ich dabei. Der DTB Pokal war meine erste Veranstaltung. Zudem bin ich beim MTV Stuttgart aktiv. Früher habe ich beim Fasching geholfen, Kuchen gebacken. Dreimal habe ich auch die Tombola organsiert. Dort wissen sie auch: Wenn sie mich brauchen, dann rufen sie mich an. So wie es der STB auch macht.
Welche Aufgaben hast du aktuell in deinem Ehrenamt?
Beim STB führe ich ganz allein ein Referentencafé und versorge die Referenten mit Butterbrezeln oder Marmelade, Brötchen, Obst, mit etwas Süßem. Aus ganz Deutschland kommen die Referenten und fragen: Rose, hast du das oder hast du das? Viele kommen zu mir und nehmen mich in den Arm. Das ist schon Wertschätzung genug, dass sich die Leute an mich erinnern.
Wie kam es dazu, dass du ein Ehrenamt übernommen hast?
Beim MTV bin ich schon 51 Jahre Mitglied. In der Gruppe haben wir damals geplaudert, dass es Veranstaltungen gibt, wo ich helfen kann. Da habe ich nie Nein gesagt, außer ich war nicht da.
Gibt es für dich ein Vorbild in Sachen Ehrenamt?
Mein Vater war ehrenamtlich bei der Sektion Schwaben und hat im Alpenverein eine Hütte 30 Jahre ehrenamtlich geführt. Ich bin also damit aufgewachsen. Also war es für mich keine Frage, ob ich mich engagieren soll. Zudem habe ich oft Vertretung gemacht in der Sportgruppe, aber nie ein Amt selbst innegehabt. Ich wusle lieber im Hintergrund herum.
Was motiviert dich für das Ehrenamt?
Ehrenamt ist für mich etwas, das jeder machen kann, wenn er will. Dazu kann man niemanden zwingen. Es sollten sich mehr Leute engagieren. Man lernt durch sein Ehrenamt immer andere Menschen kennen. Das bringt einen ganz viel weiter. Ich freue mich schon auf meinen nächsten Einsatz im Mai beim Kinderturn-Kongress.
Gibt es für dich einen Moment, an den du dich in deinem Ehrenamt besonders gerne zurückerinnerst?
An die Leute, die zu den Veranstaltungen kommen, die Referenten, die ich jedes Mal betreue. Die sind alle super nett. Ich könnte jetzt nicht sagen, dass eine Veranstaltung besser war als eine andere.