In der letzten Sitzung des Sportausschusses gab es schlechte Nachrichten für Stuttgarter Sportvereine mit vereinseigenen Bädern: Die Stadt ist wegen der anhaltend schlechten Haushaltslage gezwungen, die Zuschüsse für Sportvereine drastisch zu kürzen.
Bisher bekamen die vereinseigenen Bäder 80 Prozent ihrer Betriebskosten ersetzt. Diese waren über die Jahre angestiegen. 2025 betrugen die Betriebskosten 1,32 Millionen Euro, für 2026 sind 1,44 Millionen Euro prognostiziert. Nun haben die Stadträte beschlossen, die Zuschüsse für das laufende Jahr 2026 weiter in Höhe von 80 Prozent zu bezahlen. Aber für 2027 ist der Zuschuss insgesamt auf 730.000 Euro gedeckelt. Die Konsequenzen für alle betroffenen Stuttgarter Sportvereine sind gravierend.
Um den MTV-Mitgliedern weiter eine Freibadoption anbieten zu können, arbeitet die MTV-Vereinsführung intensiv an möglichen Szenarien für die Zukunft. Im Gespräch ist das Vereinsmanagement dabei bereits mit den anderen von Kürzungen betroffenen Vereinen. Gemeinsam nach guten Lösungen für alle sportinteressierten Stuttgarter:innen zu suchen, ist das erklärte Ziel.
Der MTV möchte seine Mitglieder in den Prozess einbinden und zuerst ermitteln, welche Bedeutung das vereinseigene Freibad für diese hat. Dazu läuft ab 24.04.2026 eine Online-Umfrage. Wir danken herzlich für die Unterstützung und bitten um rege Teilnahme an dieser.
Ihr Vorstand und Geschäftsführung des MTV Stuttgart